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Heute ist Donnerstag,
der 29. Oktober 2020

Tod auf Tournee

Hierbei handelt es sich um die 6. Folge des Bullen von Tölz. Die erste Ausstrahlung war am 19.01.1997.

Beschreibung

Resi und Benno Berghammer gehen ins Theater. Sie folgen einer Einladung von Resis Ziehtochter Hanna Liebknecht, die als Ensemblemitglied eines Tourneetheaters auf der BĂŒhne steht. Robert Rieber von den „Tölzer Nachrichten“ begibt sich in der Garderobe auf die Suche nach einem Interviewpartner und wird schließlich bei Maria Schranner fĂŒndig, die ihm eine Story in Aussicht stellt, die wie eine Bombe einschlagen wird. Sie will aber erst am nĂ€chsten Tag damit herausrĂŒcken. In einer Szene der aufgefĂŒhrten Komödie erschießt der Hausherr (gespielt von Boris Bartholdi) das HausmĂ€dchen (gespielt von Maria Schranner). Als sich herausstellt, dass die Schauspielerin wirklich tot ist, ĂŒberprĂŒft Kommissar Benno Berghammer die Waffe und sieht, dass sie mit scharfer Munition statt mit einer Platzpatrone geladen war. Da praktisch jeder vom Tourneetheater Zugang zu den Requisiten hatte, gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Boris Bartholdi sagt aus, er habe Maria Schranner erst beim Tourneetheater kennengelernt, privat seien sie einander nicht nĂ€her gekommen. Er habe fĂŒr den kommenden Tag einen Termin mit seinem Psychotherapeuten in Berlin ausgemacht; er mĂŒsse unbedingt dorthin. Doch Berghammer untersagt ihm, Bad Tölz zu verlassen. Hanna Liebknecht ist der Meinung, Maria Schranner könnte die Rechnung dafĂŒr bekommen haben, dass sie den MĂ€nnern den Kopf verdreht und keinen an sich rangelassen hat. Harald Berger erzĂ€hlt Kommissarin Sabrina Lorenz unter vier Augen, Hanna Liebknecht sei eifersĂŒchtig auf Maria Schranner gewesen, weil sie beim Publikum so gut angekommen sei. Obwohl Hanna die Hauptrolle gespielt habe, sei Maria der Publikumsliebling gewesen, und so habe Hanna von Vorstellung zu Vorstellung weniger angehabt, aber das habe ihr auch nichts genĂŒtzt. Der Requisiteur Edgar HĂŒbner, der mit Hanna Liebknecht liiert ist, gibt an, alleine fĂŒr das Laden der Waffe verantwortlich zu sein; eine Verwechslung der Munition schließt er aus, weil das Tourneetheater immer nur mit Platzpatronen arbeitet. Ein Blick ins Vorstrafenregister zeigt Kommissarin Lorenz, dass HĂŒbner einige Delikte auf dem Kerbholz hat. In seinem Hotelzimmer findet sie eine Schachtel mit scharfer Munition, versteckt im Klavier, jedoch fehlt keine Patrone. Darauf angesprochen, erklĂ€rt er, er sei SportschĂŒtze, dĂŒrfe wegen seiner Vorstrafen aber offiziell weder eine Waffe noch Munition besitzen. Nachdem er von Hanna ĂŒber den Tod der Kollegin informiert worden sei, habe er die scharfe Munition aus dem Theater geholt. Robert Rieber erhĂ€lt vom Rezeptionisten des Hotels, wo die Theaterleute abgestiegen sind, den Hinweis, dass ein gewisser Dr. Engelhard angerufen und Maria Schranner verlangt hat, anscheinend ohne von ihrem Tod zu wissen. Der Journalist sucht daraufhin den Arzt im Krankenhaus auf und gibt sich als Kommissar Benno Berghammer aus. Dr. Engelhard teilt ihm mit, dass Maria Schranner HIV-infiziert war; den Namen desjenigen, der sie angesteckt hat, weiß er nicht. Nachdem die bisherigen Ermittlungen kein erkennbares Motiv fĂŒr einen Mord zutage gefördert haben, versuchen die Kommissare herauszufinden, ob Maria Schranner einen heimlichen Geliebten hatte. Im Kommissariat zeigt Polizist Anton Pfeiffer ihnen die Tölzer Nachrichten mit dem Bericht ĂŒber die HIV-Infektion der Schauspielerin. Daraus schließen Berghammer und Lorenz, dass Schranner ihren Liebhaber anprangern wollte und dieser ihr zuvorgekommen ist. In diesem Moment erhĂ€lt Berghammer einen Anruf des erbosten Dr. Engelhard, der ihn wegen des Artikels anzeigen will, doch der Kommissar kann ihn davon ĂŒberzeugen, dass jemand seinen Namen missbrĂ€uchlich verwendet hat. Mittlerweile hat das Tourneetheater einen Ersatz fĂŒr die Tote gefunden und es wird wieder geprobt, doch Boris Bartholdi schafft es einfach nicht mehr, den Abzug der Waffe zu betĂ€tigen. Da er Bad Tölz nicht verlassen darf, lĂ€sst er seinen Therapeuten aus Berlin einfliegen. Bartholdi stellt ihn dem Kommissar als Dr. Henkel vor. Als Kommissar Berghammer erfĂ€hrt, dass Hanna Liebknecht Rattengift an Maria Schranner geschickt hat, weil diese ihr eine Hauptrolle in einer Fernsehserie weggeschnappt hat, will er Edgar HĂŒbner verhaften, weil er vermutet, dass die beiden gemeinsame Sache gemacht haben. Da sagt der Requisiteur aus, es habe eine zweite Schachtel mit scharfen Patronen gegeben, doch diese sei nicht mehr dort gewesen, als er die Munition in der Nacht vom Theater abgeholt habe. Auf die Frage, ob sie den Therapeuten von Bartholdi kenne, sagt Hanna, er habe stĂ€ndig mit ihm telefoniert und wenn er irgendwie krank gewesen sei, sei er nach Berlin geflogen; er könne ohne seinen Therapeuten anscheinend gar nicht mehr leben. Einem Geistesblitz folgend, lĂ€sst er die beiden laufen und verschafft sich nĂ€here Informationen ĂŒber Dr. Henkel. Dieser ist kein Psychotherapeut, sondern eine internationale Aids-KoryphĂ€e. Das lĂ€sst fĂŒr Berghammer und Lorenz den Schluss zu, dass Bartholdi Aids hat.

Besetzung

Ottfried Fischer: Hauptkommissar Benno Berghammer Katerina Jacob: Hauptkommissarin Sabrina Lorenz Ruth Drexel: Resi Berghammer Sissi Perlinger: Hanna Liebknecht Max Volkert Martens: Boris Bartholdi Michael Habeck: Robert Rieber Barbara Focke: Ruth Alberti Udo Thomer: Polizist Anton Pfeiffer Robert Giggenbach: Edgar HĂŒbner Gert Burkard: Dr. Engelhard Herbert Fux: Harald Berger Hans Stetter: Dr. Richter Ulrich von DobschĂŒtz: Dr. Henkel Catherine Flemming: Maria Schranner

Gedreht wurde in Bad Tölz, Konzerthaus Ravensburg, Schloss Leutstetten. Die Dreharbeiten zur Pension Resi fanden in Irschenhausen statt (Hollerhaus).

Weiterer Stab

Regie: Walter Bannert
Drehbuch: Claus Peter Hant
Kamera: Hanus Polak
Schnitt: Ingrid TrÀutlein-Peer

 

Die Bullenpage ist die erste Fanpage zum Bullen von Tölz

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