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Heute ist Donnerstag,
der 29. Oktober 2020

Unter Freunden

Hierbei handelt es sich um die 3. Folge des Bullen von Tölz. Die erste Ausstrahlung war am 28.01.1996.

Beschreibung

Vor dem Bad Tölzer Finanzamt explodiert eine Autobombe und tötet die Finanzbeamtin Gisela Rose. In unmittelbarer Nähe des Wracks werden Zeitungsausschnitte gefunden, die allesamt über einen Finanzskandal berichten: Dem Bauunternehmer Anton Rambold soll eine Steuerschuld von 43,5 Millionen Mark erlassen worden sein. Unterdessen erhält Resi Berghammer einen Steuerbescheid, wonach sie 30.000 Mark bezahlen soll. Als sie sich beim Finanzamt beschweren will, trifft sie dort auf ihren Sohn Benno und seine Kollegin Sabrina Lorenz. Der Kommissar verspricht seiner Mutter, die Angelegenheit zu regeln – was er jedoch in den Ermittlungswirren immer wieder vergisst. Von der Betriebsprüferin Elfriede Seidl erfahren die Kommissare, dass sie wegen eines Unfalls für längere Zeit im Krankenhaus gewesen ist und bis zu ihrer Rückkehr Finanzoberrat Hecht ihre Aufgaben übernommen hat. Da dieser gerade bei der Großfleischerei Traxl eine Betriebsprüfung durchführt, suchen Lorenz und Berghammer ihn dort auf und erhalten von ihm die Auskunft, dass nur er mit der Steueraffäre Rambold befasst war, Gisela Rose sich aber durchaus Akteneinsicht verschafft haben könnte. Tags darauf findet Kommissarin Lorenz heraus, dass Hecht sein Auto am Tag vor dem Anschlag an Frau Rose verkauft hat, was bedeuten könnte, dass die Bombe nicht ihr, sondern Hecht gegolten hat. Von seiner Lebensgefährtin Eva Ackermann erhalten sie die Auskunft, dass er sich im Finanzamt aufhält. Die Kommissare kündigen sich telefonisch bei ihm an, doch als sie im Amt eintreffen, fehlt von Hecht jede Spur. Es sieht aus, als habe ein Kampf stattgefunden. Auf dem Computer entdeckt Kommissarin Lorenz eine Akte über eine Betriebsprüfung bei Firma Traxl. Im Kommissariat findet sie heraus, dass diese Firma mit mehreren Behörden Schwierigkeiten hat und deren Chef in Südafrika als Terrorist gilt und per Haftbefehl gesucht wird. Traxl bestreitet entschieden, mit der Entführung des Finanzbeamten etwas zu tun zu haben. Im Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtages zur „Steueraffäre Ramboldt“ argumentiert Staatssekretär von Gluck damit, dass ein Beharren auf der Steuerforderung einige hundert Arbeitsplätze kosten würde, die Entscheidung für den Steuererlass sei unerlässlich gewesen. Den Ausschussvorsitzenden lässt er in einem persönlichen Gespräch wissen, dass es sein Schaden nicht sein solle, wenn er im Sinne Rambolds auf den Untersuchungsausschuss einwirke. Er erhalte ein Grundstück zum „Vorzugspreis“, und Rambold baue ihm ein Haus darauf – ebenfalls zum Vorzugspreis. Bei einem gemütlichen Abendessen im Hotelrestaurant „Residence“ erzählt Elfriede Seidl dem Kommissar, Anton Rambold habe Herrn Hecht auch schon in dieses Restaurant eingeladen und ihm sogar einen lukrativen Job angeboten, was der unbestechliche Beamte jedoch abgelehnt habe, worüber Rambold sehr erbost gewesen sei. Sie verspricht Berghammer herauszufinden, was Hecht bei Traxl aufgedeckt haben könnte. Anton Rambold antwortet ausweichend, als die Kommissare ihn zum Finanzbeamten Hecht befragen. Er appelliert an Bennos Vernunft, sie seien doch alte Freunde. Doch Sabrina Lorenz lässt nicht locker, bis der Bauunternehmer ein Alibi durch den Betriebsleiter einer seiner Brauereien vorweist. Elfriede Seidl findet heraus, dass Rambold für Finanzamtsdirektor Glann ein neues Haus baut, obwohl er schon eines hat. Zunächst bestreitet Rambold, Einfamilienhäuser zu bauen, doch dann lenkt er ein, das laufe neben den Großprojekten so mit. Das habe aber nichts mit dem Steuerskandal zu tun, Glann zahle wie jeder andere auch. Da Firma Rambold auch Abbrucharbeiten durchführt, wollen die Kommissare das Sprengstofflager sehen. Die Sprengkapseln, die der Sprengmeister ihnen zeigt, sind identisch mit jener, die für die Autobombe verwendet wurde. Da Material aus dem Lager fehlt und der Sprengmeister einräumt, kürzlich sei das Schloss kaputt gewesen, kommt Anton Rambold allmählich in einen Erklärungsnotstand. Frau Seidl besucht Benno Berghammer im Büro und informiert ihn über das Gebaren der Firma Traxl. Der Betrieb sei absolut sauber, nur habe der Chef zweimal versucht, ihr eine Vergnügungsreise als Dienstreise unterzujubeln. Sie bedankt sich noch einmal für das Abendessen und schlägt eine Wiederholung vor. Zum Abschied küsst sie den Kommissar. Hausmeister Duffner vom Finanzamt meldet sich erst nach mehreren Tagen Besäufnis bei den Kommissaren. Er hat kurz vor der Explosion einen Mann vor dem Amt gesehen. Auf einem Foto erkennt er Anton Rambold wieder. Der Bauunternehmer sagt dazu aus, er sei zum Finanzamt gefahren, weil eine anonyme Anruferin in Aussicht gestellt habe, ihm in der Steueraffäre behilflich zu sein. In Wirklichkeit habe man ihm eine Falle gestellt. Als Staatssekretär von Gluck in Erfahrung bringt, dass Rambold nun als Hauptverdächtiger gilt und wegen Mordes und Entführung angeklagt werden soll, informiert er Finanzamtsdirektor Ulrich Glann darüber. Sie beschließen, den Bauunternehmer über die Klinge springen zu lassen und den Untersuchungsausschuss dazu zu bewegen, die Entscheidung rückgängig zu machen, sodass Rambold inklusive Zinsen 50 Millionen Mark Steuern nachzahlen muss. Als Rambold erfährt, dass der Untersuchungsausschuss sich umentschieden hat, platzt er unter wüsten Beschimpfungen in eine laufende Sitzung des Staatssekretärs und beruhigt sich erst wieder, als von Gluck ihm einen Auftrag zum Abriss eines Atomkraftwerks garantiert. Nachdem Resi Berghammer mittlerweile mehrere Schreiben vom Finanzamt und Besuch vom Gerichtsvollzieher bekommen hat, wendet sich ihr Sohn Benno vertrauensvoll an Frau Seidl, die sich umgehend darum kümmern will.

Besetzung

Ottfried Fischer: Hauptkommissar Benno Berghammer Katerina Jacob: Hauptkommissarin Sabrina Lorenz Ruth Drexel: Resi Berghammer Gerd Anthoff: Anton Rambold Toni Berger: Finanzamtsdirektor Ulrich Glann Hans Peter Hallwachs: Polizeichef Matern Michael Mendl: Paul Traxl Veronica Ferres: Elfriede Seidl Katharina Schubert: Eva Ackermann Klaus Guth: Staatssekretär von Gluck Mark Kuhn: Finanzoberrat Hecht Rainer Basedow: Dr. Gilch Gerd Fitz: Richter Dr. Renner Wilhelm Beck: Sprengmeister Brigitte Jaufenthaler: Gisela Rose

Gedreht wurde in Bad Tölz, Holzkirchen, Kloster Benediktbeuern, Berg am Starnberger See (Bootswerft). Die Dreharbeiten zur Pension Resi fanden in Irschenhausen statt (Hollerhaus).

Weiterer Stab

Regie: Walter Bannert
Drehbuch: Claus Peter Hant
Kamera: Hanus Polak
Schnitt: Ingrid Träutlein-Peer

 

Die Bullenpage ist die erste Fanpage zum Bullen von Tölz

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