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Heute ist Donnerstag,
der 29. Oktober 2020

Waidmanns Zank

Hierbei handelt es sich um die 10. Folge des Bullen von Tölz. Die erste Ausstrahlung war am 02.03.1997.

Beschreibung

Der Aufsichtsj√§ger Erwin Burger, mit dem angeschossenen Hilfsj√§ger Christian im Schlepptau, will bei Benno Berghammer eine Anzeige wegen versuchten Mordes erstatten und verlangt dar√ľber hinaus Personenschutz f√ľr seine Leute. Die beiden J√§ger sind sich sicher, dass einer der S√∂hne vom Schaller-Wirt den Schuss abgegeben hat, weil diese seit eh und je wildern. Da bislang kein Toter zu beklagen ist, reicht der Kommissar die Angelegenheit an Polizist Anton Pfeiffer weiter. Erwin Burger f√ľhlt sich bald darauf erneut gedem√ľtigt, als vor seinen Augen ein kapitaler Hirsch erlegt wird. F√ľr ihn kommt nur einer in Frage: Sepp Schaller, dessen Beute alsbald auf seiner Speisekarte zu finden sein wird. Es macht ihn √ľberdies misstrauisch, dass seine Tochter Maria die Ansicht vertritt, Sepp w√ľrde so etwas nie machen. Am n√§chsten Tag wird im Wald ein Toter mit geschw√§rztem Gesicht aufgefunden, ausger√ľstet mit allerlei Wilderer-Utensilien. Kommissarin Sabrina Lorenz erkennt in ihm den Sternekoch vom Schaller-Wirt, Sepp Schaller. Eine kurze √úberpr√ľfung der Waffe des Jagdgehilfen Hias Leitner ergibt, dass sie sauber ist. Beim Schaller-Wirt treffen die Kommissare nur den Hilfskoch und Alois Schaller an, den Stiefbruder des Opfers. Dieser r√§t ihnen, sich mit den Ermittlungen zu beeilen, weil sonst sein Vater den M√∂rder vor der Polizei erwischen k√∂nnte. Daraufhin statten sie Erwin Burgers Gasthof ‚ÄěZur Post‚Äú einen Besuch ab. Der Gastwirt streitet die Tat ab, glaubt aber, die passende Kugel zu dem Gewehr zu besitzen, das beim Toten gefunden wurde. Das Projektil hat er aus dem gewilderten Hirsch geschnitten. Als N√§chstes lassen sich Berghammer und Lorenz von Erwin Burger auf die Jagdh√ľtte des Jagdbesitzers Franz Wegener bringen. Der Bauunternehmer und B√ľrgermeister f√§llt aus allen Wolken, als er erf√§hrt, dass der Vierzehnender erlegt wurde, der f√ľr einen Gesch√§ftsfreund bestimmt gewesen w√§re. Zur √úberpr√ľfung nehmen die Kommissare Wegeners Waffen mit. Als Frau Burger ihren Mann fragt, ob er etwas mit dem Mord an Sepp Schaller zu tun habe, streitet er ungehalten die Tat ab. Da werden pl√∂tzlich Fensterscheiben zerschossen, und Igidi Schaller, der Vater des Opfers, verlangt von Erwin Burger, hinauszukommen und ihm zu erkl√§ren, warum er seinen Sohn erschossen habe. Burger verl√§sst unbewaffnet das Haus und fordert Schaller auf, ihn doch zu erschie√üen, wenn er nicht zu feige sei. Als er Schaller schlie√ülich zum Duell auffordert, zieht dieser ab. Frau Burger will die Polizei alarmieren, doch ihr Mann verbietet es ihr und meint, es gehe um seine Ehre; er lasse sich lieber erschie√üen, als sich noch einmal l√§cherlich zu machen. Inzwischen ergeben die ballistischen Untersuchungen von Burgers Waffen, dass keine davon abgefeuert wurde. Au√üerdem passt das sichergestellte Projektil aus dem Hirsch zu der Waffe, die neben Sepp Schallers Leiche lag. Vom Hilfskoch der Familie Schaller erfahren die Kommissare, dass Sepp eine heimliche Beziehung mit Maria Burger hatte. Doch er glaubt nicht, dass sonst jemand etwas davon wusste, weil es sonst l√§ngst Mord und Totschlag gegeben h√§tte. Berghammer und Lorenz treffen die Eltern des Opfers auf Spurensuche im Wald an. Die Schallers unterstellen, dass die Waffe ihrem Sohn untergeschoben worden sei. Er habe weder einen Waffenschein noch eine Waffe besessen. Dass ihr Sohn etwas mit Maria Burger hatte, wollen sie nicht glauben. Auch Erwin Burger ist au√üer sich, als er erf√§hrt, dass seine Tochter mit Sepp Schaller liiert war, und meint, es sei gerade recht, dass er nicht mehr am Leben sei. Die Untersuchung des Projektils, das Sepp Schaller get√∂tet hat, ergibt, dass es aus einer Legierung besteht, die vor √ľber hundert Jahren hergestellt wurde. Waffen, mit denen man solche Geschosse abfeuern kann, gebe es praktisch nur noch in Museen, berichtet Polizist Pfeiffer, ein solcher Jagdstutzen sei k√ľrzlich als gestohlen gemeldet worden. Er sei bei einer Waffenausstellung verschwunden und habe Erwin Burger geh√∂rt. Die Versicherung habe 50.000 Mark gezahlt. Die Waffe sei ein Geschenk K√∂nig Ludwigs II. an Erwin Burgers Urgro√üvater gewesen. Alois Schaller will Maria Burger f√ľr sich gewinnen; er klopft in der Nacht an ihr Schlafzimmerfenster und begehrt Einlass. Er sei der Einzige, der seinen Vater davon abhalten k√∂nne, ihren Vater umzubringen. Doch sie will nichts von ihm wissen und schickt ihn weg. Am n√§chsten Morgen findet Frau Burger an der Haust√ľr den Kopf eines Zw√∂lfenders mit einer Drohbotschaft. Erwin Burger fordert erneut Personenschutz und will Anzeige gegen Igidi Schaller erstatten, doch Berghammer lehnt beides ab, worauf Burger w√ľtend das Kommissariat verl√§sst. Von seinem Jagdgehilfen Hias Leitner erf√§hrt Erwin Burger, dass ein Achtender erlegt und liegen gelassen wurde. Der Aufsichtsj√§ger betrachtet das als Kriegserkl√§rung und f√§hrt gerade wutentbrannt davon, als Berghammer und Lorenz dazusto√üen. Von Leitner bekommen sie eine vage Wegbeschreibung zu Burgers Ziel. Auf dem Weg dorthin entdecken sie das Auto des Schaller-Wirts und fahren ihm bis zu einer H√ľtte nach. Obwohl die Kommissare sehen, wie Alois Schaller mit einem Gewehr hineingeht, streitet er ab, Waffen zu besitzen. Da bekommt Berghammer via Handy von Polizist Pfeiffer die Meldung, dass Erwin Burger vor einer Viertelstunde angeschossen worden sei. Die Kommissare nehmen Schaller fest und durchsuchen dessen H√ľtte, die eine Metzgerei und ein Waffenarsenal enth√§lt. Auf dem Kommissariat konfrontieren sie ihn mit einer erst k√ľrzlich abgefeuerten Waffe, doch er behauptet, sie nicht zu kennen. Sabrina Lorenz wirft ihm vor, mit dieser Waffe seinen Bruder umgebracht zu haben; es sei der als gestohlen gemeldete Jagdstutzen. Schaller streitet auch ab, zusammen mit seinem Vater auf Erwin Burger geschossen zu haben. Immerhin gibt er zu, die letzten beiden Hirsche erlegt und einen Hirschkopf an Burgers T√ľr genagelt zu haben. Erwin Burger hat Gl√ľck gehabt: Die Kugel hat nur seinen Gewehrkolben getroffen und diesen gegen seinen Kopf geschleudert. Eine kurze Bewusstlosigkeit und eine Platzwunde waren die Folgen. Burger erkennt auf der Stelle seinen verschwundenen Jagdstutzen wieder. Zum Gedenken an Sepp Schaller richtet Pr√§lat Hinter beim Sonntagsgottesdienst ein paar Worte an die versammelte Gemeinde, da schreit Igidi Schaller von der Empore zu Erwin Burger hinunter, so einen wie ihn brauche man in der Kirche nicht. Er habe seinen Sepp auf dem Gewissen und wolle ihm nun auch noch seinen zweiten Sohn wegnehmen, indem er ihm den Mord in die Schuhe schieben wolle; die Tatwaffe habe er, Burger, in der H√ľtte versteckt. Auf der Suche nach dem Foto ihres ermordeten Geliebten findet Maria Burger in der Schachtel unter ihrem Bett stattdessen einen Knopf, der ihrem Vater geh√∂rt; das Foto entdeckt sie im Handschuhfach seines Autos. Auf ihre Frage, ob er Sepp umgebracht habe, bekommt sie keine Antwort. Verzweifelt versucht sie, ihn aufzuhalten, als er mit einem Gewehr ins Auto steigt und wegf√§hrt. Maria Burger bittet die Kommissare um Hilfe, weil sie bef√ľrchtet, dass ihr Vater sich etwas antun will. Berghammer und Lorenz beginnen ihre Suche beim Schaller-Wirt, wo sie von dessen Frau erfahren, dass ihr Mann eine halbe Stunde zuvor mit Erwin Burger telefoniert hat und anschlie√üend ziemlich aufgeregt weggefahren ist, ohne zu sagen wohin. Da Frau Schaller feststellt, dass die Waffe ihres Mannes fehlt, bef√ľrchten die Kommissare, dass Erwin Burger und Igidi Schaller sich duellieren wollen. Als sie an der von Sabrina Lorenz vermuteten Stelle im Wald ankommen, stehen die Kontrahenten einander gegen√ľber, und sie h√∂ren, wie Burger gesteht, Sepp Schaller hinterr√ľcks erschossen zu haben, mit einer Waffe, die er sich selbst gestohlen und schlie√ülich in Schallers H√ľtte versteckt hat. Nun k√∂nne er ihn getrost erschie√üen, weil er sicher sein k√∂nne, nicht den Falschen zu erwischen. Allerdings werde dann sein Sohn Alois im Gef√§ngnis bleiben, weil dann niemals herausk√§me, wer der wahre T√§ter sei.

Besetzung

Ottfried Fischer: Hauptkommissar Benno Berghammer Katerina Jacob: Hauptkommissarin Sabrina Lorenz Ruth Drexel: Resi Berghammer Anton Pointecker: Erwin Burger Ellen Schwiers: Liesl Burger Marisa Burger: Maria Burger R√ľdiger Hacker: Igidi Schaller Mona Freiberg: Frau Schaller Philipp Moog: Sepp Schaller Stefan Born: Alois Schaller Udo Thomer: Polizist Anton Pfeiffer Michael Lerchenberg: Pr√§lat Hinter Bernd Helfrich: B√ľrgermeister Franz Wegener Anton Feichtner: Hilfsj√§ger Hias Leitner Christian Kre√ü: Hilfsj√§ger Christian

Gedreht wurde in Bad Tölz, Fischbachau (Gasthaus ‚ÄěZur Post‚Äú). Die Dreharbeiten zur Pension Resi fanden in Irschenhausen statt (Hollerhaus).

Weiterer Stab

Regie: Walter Bannert
Drehbuch: Regina Gmeiner
Kamera: Hanus Polak
Schnitt: Ingrid Träutlein-Peer

 

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